Stickerin
Stickerin (Deutsch)
Substantiv, f
Singular | Plural | |
---|---|---|
Nominativ | die Stickerin | die Stickerinnen |
Genitiv | der Stickerin | der Stickerinnen |
Dativ | der Stickerin | den Stickerinnen |
Akkusativ | die Stickerin | die Stickerinnen |
Worttrennung:
- Sti·cke·rin, Plural: Sti·cke·rin·nen
Aussprache:
- IPA: [ˈʃtɪkəʁɪn]
- Hörbeispiele: Stickerin (Info)
- Reime: -ɪkəʁɪn
Bedeutungen:
Herkunft:
- Ableitung (Motion, Movierung) des Femininums aus der männlichen Form Sticker mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -in
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Näherin
Männliche Wortformen:
- [1] Sticker
Unterbegriffe:
- [1] Seidenstickerin
Beispiele:
- [1] Sie war eine Künstlerin am Stickrahmen, ein Ausnahmetalent unter den Stickerinnen des Viertels.
- [1] Die Tochter verdiente ihr Geld als Stickerin von Monogrammen, die sie in Heimarbeit für ein Wäschegeschäft anfertigte.
- [1] „Das traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel; aber ich nahm seinen Verweis kaltblütig hin und sagte, ich würde die Zeit, die ich bisher bei der Stickerin verbracht hätte, fortan anderswo zubringen.“[1]
- [1] „Das galt nicht nur für Stickerinnen, sondern auch für Knopfgießer, Hutmacher, Schuhmacher, Goldschmiede und Strickerinnen.“[2]
Übersetzungen
[1] Frau, die stickt
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Stickerin“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Stickerin“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Stickerin“
- [*] The Free Dictionary „Stickerin“
- [1] Duden online „Stickerin“
- [1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Stickerin“
Quellen:
- ↑ Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band 1. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 167.
- ↑ Kristin Valla: Das Haus über dem Fjord. Roman. 4. Auflage. Kein & Aber, Zürich, Berlin 2024 (übersetzt von Gabriele Haefs), ISBN 978-3-0369-6172-9 , Seite 236f. Norwegisch 2019.
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